Werdegang
Schon im Studium am Fachbereich 24 der Johannes-Gutenberg-Universität (1986-93) zog es mich von Anfang an zu den grafischen Fächern: Zeichnen, Industriezeichnen, Druckgrafik und Schrift.
Die Krönung eines jeden Studienjahres war im August/September eine dreiwöchige Exkursion nach z.B. Italien oder Budapest, während derer abends grundsätzlich die 'Tagesproduktion' aller Teilnehmenden ausgelegt und kritisiert wurde.
Auf einer solchen Studienreise in Italien entdeckte ich das Medium der am Straßenrand wachsenden Rohrfeder für mich, die selbst zugeschnitten mit Tusche wunderbar spontane und frische Zeichnungen produzierte. Dieser Technik bin ich bis heute treu geblieben.
Meine Technik besteht darin, auf Reisen entweder direkt vor Ort Eindrücke mit Rohrfeder und Aquarell festzuhalten oder dies anschließend mithilfe von auf den Computer hochgeladenen Reisebildern zu tun. Die Rohrfedern selbst bringe ich ebenfalls von diesen Reisen mit, schneide sie selbst und erfreue mich an ihrem aleatorischen Strich. Zuweilen benutze ich ergänzend auch druckgrafische Techniken oder sogar Collagen.
